Nachhaltig reisen: Warum wir unsere Art zu Reisen ändern müssen und das wundervoll ist

Ich bin Reisebloggerin geworden, um die Welt zu sehen und andere Leute dazu zu inspirieren, sich an ihre Traumreisen zu wagen. Ich wollte übers Wochenende nach Spanien fliegen, mal eben eine Kreuzfahrt machen und schnell noch eine Woche Griechenland buchen. Aber genau zu dem Zeitpunkt, als ich meinen Reiseblog gestartet habe, habe ich angefangen, mich mit dem Thema Nachhaltigkeit zu beschäftigen und sobald ich erst mal den Plastikmüll in meiner Reise Kulturtasche reduziert hatte, konnte ich nicht mehr für einen Kurztrip nach Spanien fliegen und erst recht nicht andere dazu ermuntern, es mir gleich zu tun. Blöd gelaufen, könnte man denken, aber inzwischen habe ich eine andere Einstellung zum dem Thema nachhaltig Reisen. Ich möchte in diesem Artikel auf die positiven Seiten schauen. Statt zu sagen: „Das darfst du alles nicht!“ möchte ich lieber sagen: „Ja wir müssen unsere Art zu Reisen ändern, aber es bedeutet nicht nur Verzicht, sondern auch eine vollkommen neue Chance, das Reisen und unsere wundervolle Welt neu zu entdecken!“

Nachhaltig reisen: Warum wir unsere Art zu Reisen ändern müssen

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Alle, die gerne reisen, tragen oft auch eine große Liebe für ihre eigene Umwelt in sich. Umso fataler ist es, dass wir unsere schöne Erde langsam, aber sicher mit unseren Reisen zerstören. Ich möchte hier gar nicht groß darauf eingehen, warum wir unsere Art zu Reisen ändern müssen, denn das haben wundervolle Bloggerkollegen schon vor mir getan und es sollte inzwischen allen klar sein, dass wir etwas ändern müssen, wenn wir in Zukunft noch etwas haben wollen, zu dem es sich zu reisen lohnt. Die Klimakrise ist mehr als da und es wird Zeit, dass wir damit anfangen, Dinge wieder gut zu machen. Deswegen empfehle ich euch hier meine liebsten Artikel zum Thema Nachhaltig reisen:

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Bravebird mit

Globusliebe mit

Lilies Diary mit

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Trau Dich, Dich zu informieren denn wir sind nur bereit etwas zu schützen, was wir sehen, erkennen und lieben. Habe keine Angst davor die Perfektionsansprüche anderer Menschen nicht zu erfüllen, sobald Du Dich mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigst. Jedes kleine Plastikteil, das Du reduzierst, jeder Flug denn Du durch eine Zugreise ersetzt ist ein Schritt in die richtige Richtung. Niemand von uns ist ein großer perfekter Nachhaltigkeitsgott, aber wenn wir alle viele kleine Dinge tun, Fehler machen, aber versuchen es das nächste Mal besser zu machen und nicht aufhören dazu zu lernen, sind wir auf dem richtigen Weg.

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[tg_small_content class=”animate”]Nachhaltig reisen: 5 Gründe, warum es wundervoll ist Deine Art zu Reisen zu ändern[/tg_small_content]

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Und warum soll es jetzt wundervoll sein, darauf zu verzichten Länder zu sehen, die Du immer sehen wolltest? Weil ein Verzicht aus Liebe zu etwas, in diesem Fall zu unserer wunderschönen Erde, eine unglaubliche Kraft Neues zu erschaffen in sich trägt.

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  1. Entziehe Dich dem Reise Wettbewerb

Hast Du Dich schon jemals geärgert, dass Dir an einem besonders schönen Ort kein perfektes Instagrambild gelungen ist und warum Du erst in 6 Ländern warst, wo der Freund Deiner Cousine Deiner besten Freundin es doch geschafft hat, in nur einem Monat 10 Länder zu bereisen? Das Reisen an sich ist zu einem richtigen Statussymbol geworden: Wer war in mehr Ländern, hat es am schnellsten geschafft und dabei die schönsten Bilder geschossen. Indem Du Dich dem nachhaltigeren Reisen zu wendest, klinkst Du Dich aus diesem Reise Wettbewerb aus und Du wirst eine vollkommen neue Welt voller Ruhe und wunderschöner Momente entdecken. Wenn Du immer noch das Gefühl hast, zu wenig zu reisen, schau mal bei meinem Artikel „Reisen als Statussymbol: Warum Du keine 60 Länder besuchen musst, um gereist zu sein“ vorbei.

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  1. Die Chance Deine Reisen neu zu erfinden

Früher war es für mich das absolute Ziel, ein Wochenende nach Spanien zu fliegen, einfach nur weil ich es kann. Weil ich so schlau war und einen 19,90 Flug nach Barcelona gefunden habe, weil ich die Zeit hatte es zu tun und ganz ehrlich, auch weil es sich leider sehr cool anhört über das Wochenende einfach mal so nach Barcelona geflogen zu sein, so als würde man das jedes Wochenende machen.

Aber mal ganz ehrlich: Macht einen ein Wochenendausflug oder auch eine Woche Spanien wirklich glücklich? Ich dachte ja, bis ich mal länger an einem Ort war und eine Art des Reisens kennengelernt habe, die nichts damit zu tun hat in einem möglichst knappen Zeitraum alle Sehenswürdigkeiten abzuklappern.

Auf meinem Europa Roadtrip sind mir immer wieder Orte begegnet, an denen ich aus Versehen einfach mal drei Wochen geblieben bin, und das sind die Teile meiner Reise, die mir am intensivsten in Erinnerung geblieben sind. Mir ist bewusst, dass sich nicht jeder ein halbes Jahr freinehmen kann, um zu reisen, aber einen großen Urlaub statt mehreren kleinen zu machen, bietet Dir eine große Chance ein Land oder eine Gegend wirklich kennenzulernen und ganz anders zu erleben, als in einem einwöchigen Urlaub.

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  1. Ein gutes Gewissen

Ich bin das letzte Mal im November 2018 geflogen und hatte den gesamten Flug lang ein schlechtes Gewissen, das mich auch während meiner Reise unterbewusst begleitet hat. Wenn ich hingegen meine Plastikzahnbürste gegen eine Bambuszahnbürste tausche, trägt mich das durch den ganzen Tag und ich schaue ständig ganz verliebt meine nachhaltige Zahnbürste an, und freue mir einen Ast ab, dass ich es geschafft habe meinen Alltag wieder ein Stück nachhaltiger zu gestalten.

Genauso geht es mir auch bei jeder Deutschlandreise, die ich mit dem Zug unternehme. Tue etwas Nachhaltiges und lass Dir danach von Deinem guten Gewissen eine Party schmeißen! Wenn wir alle anfangen würden, jeden nachhaltigen Schritt unseres Gegenübers zu feiern, statt auf die Stellen zu zeigen, an denen andere noch keine Perfektion erlangt haben – die es im Übrigen nicht gibt – wären wir schon einen großen Schritt weiter.

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  1. Erhalte den Planeten für Deine Kinder

Eigentlich der offensichtlichste Grund, warum nachhaltiges Reisen wundervoll ist, ist es, dass wenn wir gemeinsam gegen die Klimakrise vorgehen, auch unsere Kinder sich noch die Wunder unserer Welt anschauen können. Ein Gedanke, der mich mit puren Glücksgefühlen erfüllt!

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  1. Eine neue Welt entdecken

Deine Reisen & Deinen Alltag nachhaltiger zu gestalten, bedeutet nicht nur Verzicht, sondern vor allem, den eigenen Horizont zu erweitern. Wenn Du erst mal damit anfängst Dir eine Bambuszahnbürste zuzulegen, ist es bis zum festen Shampoo, dem nachhaltigen Urlaub im Bio-Hotel oder der Jagd nach diesem einen nachhaltigen Rucksack von dem alle schwärmen, nicht mehr weit.

Plötzlich siehst Du Deine Plastikklobürste an und nichts kann Dich davon abhalten, Dich in die Tiefen des Internets zu stürzen, und nach einer nachhaltigeren Alternative zu suchen, bis Dir die Augen aus dem Kopf fallen. Und das Beste daran? Es macht Dich auch noch verdammt glücklich.

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Ich versuche meinen Alltag und meine Reisen, nachhaltiger zu gestalten. Manchmal gelingt es mir, ich ernähre mich z.B. seit sechs Jahren vegan und manchmal scheitere ich mit der Plastikflasche in der Hand, halb verdurstet an irgendeinem Bahnhof und das ist okay.

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Es muss okay sein Fehler machen zu dürfen, weil andernfalls jeder Funke, etwas ein bisschen besser zu machen, im Keim erstickt wird. Trau Dich Dir Deine Bambuszahnbürste zu kaufen. Trau Dich, auf den nächsten Flug zu verzichten, ohne den Perfektionsanspruch an Dich zu haben, ab jetzt alles einhundertprozentig richtig machen zu müssen. Entdecke all die wundervollen Dinge, die Dir begegnen werden, sobald Du anfängst Deine Art zu reisen und zu leben zu ändern. Trau Dich einfach mal anzufangen!

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Hast Du Dich schon mit dem Thema nachhaltig reisen beschäftigt? Erzähl mir gerne von Deinen Erfolgen und Misserfolgen, denn hier wird jeder Kauf einer Bambuszahnbürste gefeiert! Ich bin gespannt auf Deine Tipps und Gedanken zum nachhaltigen Reisen in den Kommentaren.[/tg_small_content]

[tg_small_content class=”animate”]Ich würde mich sehr über ein Foto von Deinen Reisen auf Instagram freuen! Einfach meinen Community Hashtag #mutigeangsthasen benutzen und Dich von anderen Reisenden inspirieren lassen!

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Luise Kenner ist Gründerin & Reisebloggerin von "Falubeli – dem Reiseblog für mutige Angsthasen", der Blog, auf dem du gerade diesen Artikel liest. Sie unterstützt dich dabei deine Traumreise zu verwirklichen, hilft dir diese zu planen, gibt einfache & praktische Tipps zum Reisen und zeigt dir ihre liebsten Reiseziele und Unterkünfte mit Wohlfühlgarantie. Wenn Luise entspannt reisen kann, kannst du es auch!

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